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Mo, Di Ruhetag

Der Mann aus dem Eis

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Inhalt

1991 entdeckten Bergwanderer die seit etwa 5300 Jahren im Eis konservierte Leiche eines Manns. Seitdem zieht der nach dem Fundort im Ötztal getaufte und im Bozener Architekturmuseum ausgestellte „Ötzi“ Wissenschaftler, Verschwörungstheoretiker und Touristen aus aller Welt an. Rasch stieg die Gletschermumie zum Mythos auf.

Das Sensationelle des Ötzi-Funds liegt in der natürlichen Konservierung des Frühmenschen im Eis – im Gegensatz zu den chemisch behandelten Mumien aus Ägypten. Auch Teile der Kleidung und Ausrüstung, darunter ein Kupferbeil und ein Feuerstein, blieben über die Jahrtausende erhalten. Eine bei Röntgenaufnahmen entdeckte Pfeilspitze im linken Schulterblatt lässt darauf schließen, dass der Mann von hinten durch einen Pfeilschuss getötet wurde. Außerdem zeugen Kampf- und Abwehrspuren von einem Nahkampf, den Ötzi vermutlich wenige Stunden vor seinem Tod austrug.

Die Frage, was genau der Mann vom Tisenjoch in den Stunden und Tagen vor seinem Tod erlebte und warum er ermordet wurde, kann die seriöse Wissenschaft freilich kaum klären. Angeregt von einem „Stern“-Artikel beackerte der Filmemacher Felix Randau die Forschungsgeschichte und entwickelte auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ein fiktives Szenario. So spricht der Ötzi in der Verfilmung eine frühe Form des Rätischen, was auf den Schlüssen eines Linguistikers basiert. Die Untertitel zu den spärlichen Dialogen und Ausrufen lässt Randau konsequent weg, da die Interaktionen auch ohne Übersetzung verständlich sind. Auch die schlichten Holzhütten, die Fellkleidung und Ötzis Ausrüstungsgegenstände baute das Filmteam detailliert nach.

Im Film trägt der Ötzi den Namen Kelab und wird von Jürgen Vogel verkörpert, der sich schon mit seiner geringen Körpergröße und der markanten Zahnlücke für den Part empfiehlt. Unter dem verfilzten Haarteil, einem Vollbart und schweren Pelzen ist der Mime kaum wiederzuerkennen und stattet die körperlich fordernde Rolle mit viel physischer Präsenz aus. Kelab wird als spiritueller Führer einer kleinen neolithischen Siedlung eingeführt, wo er mit Frau und Kindern lebt. Sein Clan lebt in Holzhütten, hält Ziegen und Schweine und macht Feuer.

Regie: Felix Randau
Land: Deutschland/Italien/ Österreich 2017
Länge: 86
FSK: 12 Jahre
Darsteller: Jürgen Vogel, André Hennicke, Susanne Wuest

Originalsprache

Abenteuerfilm

 

 

 

Datum
Uhrzeit

Datum
Uhrzeit

Do.04.01.
20:30

Fr.12.01.
20:30

Fr.05.01.
18:00

So.14.01.
18:00

Sa.06.01.
20:30

Mi.17.01.
20:30

So.07.01.
18:00

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Mi.10.01.
20:30

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Do.11.01.
18:00

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