Federicos Kirschen
(Orginal mit Untertiteln)

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Inhalt

   

Eine Geschichte wie einst bei Don Quijote: In einem kleinen spanischen Dorf im Baskenland kämpft ein rüstiger Landwirt seit 40 Jahren gegen das übermächtige, aber marode Kraftwerk, das im Dorf zwar für Arbeitsplätze, aber auch gesundheitliche Nebenwirkungen sorgt. Diese „Umweltkomödie“ ist ein kleines Juwel spanischer Ensemble-Filmkunst.

Wackelig steht ein neugeborenes Kalb auf seinen Beinen. Bauer Federico gibt ihm den Namen Kyoto, benannt nach dem Klima-Protokoll, in das Federico seit Jahren all seine Hoffnung setzt. Seit vier Jahrzehnten wettert er gegen das Kraftwerk, das da mitten in seinem kleinen Dorf steht und mit Staub, Asche und saurem Regen das Leben in seiner Umgebung trist, trüb und dreckig macht. Zum Schutz seiner Kirschbäume vor Verderbnis durch den Niederschlag hat er rührselig anmutende Konstruktionen ersonnen. Doch längst nicht alle Dorfbewohner sind sich mit ihm einig. Viele sind dankbar für ihren Arbeitsplatz im Kraftwerk. Da sind ihnen das verdorbene Gemüse und andere Auswirkungen der Dreckschleuder relativ egal. Neuen Schwung bekommt Federicos Kampf, als dank einer Autopanne der schottische Reisejournalist Pol im Dorf strandet und sich langsam mit Federico und weiteren Bewohnern anfreundet.
Ganz in der Tradition von Bill Forsyths „Local Hero“ erzählt „Federicos Kirschen“ von den Gegensätzen zwischen überschaubarer Dorf-Idylle und der menschlichen Kühle der technologisierten Großindustrie. Der Film kommt genau zur richtigen Zeit: In das neue globale Bewusstsein zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit, passt José Antonio Quirós’ Komödie wie der Fuß auf die Birkenstock-Sandale. Auf liebevolle und ganz unfolkloristische Art werden hier die gemütlichen und vielschichtigen Charaktere der Dorfbewohner collagiert, die mit beharrlichem Selbstbewusstsein für ihre Meinung kämpfen. Dass es dabei nicht immer nur um Gesetze, sondern auch um profanere Belange wie Golfspielen geht, kommt der Komik im Film durchaus zugute. Dieser gemächliche Rhythmus vom ländlichen Mikrokosmos mit dem Kampf eines Mannes gegen die mächtige Industrie sind einfach zeitlose Themen, die immer wieder begeistern.

 

Regie: Josè Antonio Quiròs
Land: Spanien
Jahr: 2010
Länge: 96
Darsteller: Celso Bugallo, Gary Picuer,
Clara Segura, Beatriz Rico

 

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Datum
Uhrzeit

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Fr.
13.08

Do.
01.01

Sa.
14.08

Do.
01.01

So.
15.08

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01.01

Mi.
18.08

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Fr.
20.08

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Sa.
21.08

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