Unser Kinoprogramm

Bibi Bloxberg - Die total verhexte Zeitreise

Familienfilm / JuCa Kids Kino

 

Regie: Gregor Schnitzler

Land: Deutschland 2026

Länge: 103 Min

FSK: 0 Jahre

Darst.: Nala, Aithonas Avgoustakis, Carla Demmin, Ludger Bökelmann, Fritzi Haberlandt, Friedrich Mücke, Palina Rojinski u.a.


Jetzt wird’s verhext – und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl langweiligste Ort der Welt.
Doch plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Ein Rätsel, das Bibi sofort aufklären muss. Gemeinsam mit Marita beschließt sie, sich in die Nacht des Einbruchs zurückzuhexen und landet aus Versehen noch viel weiter in der Vergangenheit – mitten auf Schloss Klunkerburg vor 139 Jahren! Dort begegnen sie Fritzi von Klunkerburg, die dringend Hilfe braucht. Denn ihre fiese Tante Mathilde plant, Fritzis Spieluhr, ein kostbares Erbstück ihrer Mutter, an sich zu reißen. Für Bibi und Marita heißt es jetzt: hexen, clever sein und Freunden helfen – und nebenbei irgendwie zurück in die Gegenwart gelangen. 

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MABADILIKO – Wenn der Regen ausbleibt

Dokumentation / Premiere


 

Regie: Rebecca Eltgen, Heiko Reinhardt und Anita Schneider

Land:  Deutschland, Kenia 2026

Länge: 50 Min

FSK:    oh. A.

Protagonisten: Heiko Reinhardt, Rebecca Eltgen, Prof. Dr. Richard                                  Onwonga, Sylvia Sumare, Dr. Oscar Koech
                         und viele mehr

 

Mit „Mabadiliko“ – Suaheli für „Wandel“ – begibt sich der Bio-Landwirt Heiko gemeinsam mit der Geschichtenschreiberin und Coach Rebecca und der Foto- und Videografin Anita auf eine Reise nach Kenia. Ihre Frage: Was können wir von Menschen lernen, die schon heute mit den Folgen extremer Trockenheit leben – und

was bedeutet das für die Zukunft unserer Landwirtschaft in Deutschland? 
Kenia hat mehrere ausgefallene Regenzeiten hinter sich. Unterstützt von der Universität Nairobi erkundet das Team die kenianische Agrarlandschaft und begegnet Menschen, deren Lebensgrundlage unmittelbar vom Klima abhängt. Ihre Geschichten erzählen von Herausforderungen, Anpassungsfähigkeit und dem Mut, neue Wege zu gehen. „Mabadiliko“ ist ein persönlicher Dokumentarfilm über Veränderung, Landwirtschaft und die Suche nach Antworten auf eine gemeinsame Zukunftsfrage. Der Film lässt Menschen vor Ort selbst zu

Wort kommen und eröffnet unmittelbare Einblicke in eine Lebensrealität, die auch Europa zunehmend betrifft. So erzählt der Film von Veränderung, Verantwortung und der Frage, wie wir unsere Ernährung in Zukunft sichern können. „Mabadiliko“ stellt dabei eine einfache, aber

weitreichende Frage: Was, wenn Kenia nicht nur ein Blick auf die Gegenwart, sondern auch ein Blick in unsere eigene Zukunft ist?
 

Bitte beachten Sie:

am Samstag 07.11. haben Gäste mit Einladung von Heiko Reinhardt vorrang!


Bitte melden sie sich für alle Vorstellungen an!


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Die Blutgräfin

Vampirkomödie / Silvi's Berlinale Tipp

 

Regie: Ulrike Ottinger

Land: Österreich/Luxemburg/Deutschland 2026

Länge: 119 Min

FSK: keine Angabe

Darst.: Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Thomas Schubert, Lars Eidinger, André Jung, Christine Urspruch, Conchita Wurst

 

Zwischen drei Dutzend und mehreren hundert Frauen soll sie gequält und grausam getötet haben. Anschließend badete sie in ihrem Blut, von dem sie eine verjüngende Wirkung erhoffte. Das muss man wissen über Erzsébet Báthory, genannt „Die Blutgräfin“, und historische Vorlage für diese durchgeknallte Mixtur aus Horror und Operette über die Jagd nach Unsterblichkeit.

In der ersten Einstellung des Films gleitet ein Boot lautlos durch ein unterirdisches Gewässer. Die 1614 verstorbene ungarische Adlige thront wie eine Galionsfigur am Bug. Sie kehrt alle 25 Jahre als Vampirin in die Jetztzeit zurück. Gemeinsam mit ihrer Zofe Hermine sucht sie nach einem mysteriösen Buch, das die Macht besitzt, alles Böse von der Erde zu tilgen – und somit auch das Reich der Vampire bedroht. Doch auch ihr Neffe, Baron Rudi Bubi von Strudl zur Buchtelau und einige andere nicht minder skurrile Gestalten sind hinter dem Werk her, wenn auch aus völlig unterschiedlichen Gründen. Bereits der Auftakt ist programmatisch für eine der tragenden Säulen der filmischen Erzählung. Hinter dem Boot der Gräfin taucht wie aus dem Nichts eine Ausflugsbarke mit einer Gruppe bunt zusammengewürfelter lärmender Touristen auf: Vergangenheit und Gegenwart stehen völlig selbstverständlich nebeneinander. Gleichzeitig ist der Film geprägt von einer großen Lust am Albernsein sowie einer Unmenge von kultur- und geistesgeschichtlichen Verweisen und Zitaten. Gedreht wurde diese „Schnitzeljagd im Dreivierteltakt“ (so der Zusatztitel) fast ausschließlich an Originalschauplätzen in Wien. Herausgekommen ist ein Fest für alle Sinne – und für den gehobenen Unsinn.


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    Lügen über meine Mutter

    Drama / Reihe: Starke Frauen


    Regie: Aron Lehmann

    Land: Deutschland 2026

    Länge: 101 Min.

    FSK: 12 Jahre

    Darst.: Rosalie Thomass, Golo Euler, Elise Lindner u.a.


    LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER - der Film nach dem gleichnamigen Bestseller von Daniela Dröscher erzählt vom Alltag einer Familie, in der die Kontrolle über den weiblichen Körper zum Instrument männlicher Machtausübung wird.

    Tag für Tag muss Cornelia (Rosalie Thomass) die zunehmende Besessenheit und Vorwürfe ihres Mannes Werner (Golo Euler) ertragen, sie sei zu dick und somit verantwortlich für den verwehrten sozialen Aufstieg, das fehlende Ansehen im Dorf und überhaupt für alles was in seinem Leben schief geht. Tochter Ela (Elise Lindner) sitzt derweil zwischen den Stühlen und wird zunehmend vom Vater infiltriert. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen? LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER ist ein kraftvolles Plädoyer für weibliches Empowerment, ein zutiefst berührender und menschlicher Film. Aus der Perspektive ihrer Tochter wird die Geschichte einer Frau erzählt, die unbeirrt nach ihrem eigenen Weg sucht. Ihr Ringen um Selbstbestimmung und Würde ist ebenso bewegend wie inspirierend – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut es braucht, sich gegen persönliche wie gesellschaftliche Erwartungen zu behaupten. Regisseur Aron Lehmann (WAS MAN VON HIER AUS SEHEN KANN) inszeniert auf Grundlage des Drehbuchs von Rosalie Thomass mit viel Einfühlungsvermögen und visueller Kraft eine lebensbejahende Geschichte über eine starke Frau, die nicht aufhört, für sich und ihre Würde zu kämpfen. 

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    Frau Winkler verlässt das Haus

    Tragikomödie

    

    Regie: Doris Dörrie

    Land: Deutschland 2026

    Länge: 108 Min

    FSK: 12 Jahre

    Darst.: Angela Winkler, Laura Tonke, Josef Ellers


    Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler niemand mehr geblieben als ihre Tochter Emi sowie Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben. Frau Winkler ist zudem nach einem Unfall plötzlich auf Hilfe angewiesen.

    Ihre Tochter, ebenfalls Schauspielerin, kann sich wegen eines lang ersehnten Theaterengagements nicht mehr um sie kümmern und hat auch nicht genug Geld für einen Platz in einem Pflegeheim oder eine häusliche Pflegekraft. So kommt ein automatischer Pflegeassistent ins Haus. Anfangs ist Frau Winkler skeptisch gegenüber dem Roboter, doch im Laufe der Zeit entwickelt sie eine gewisse Zuneigung zu ihm. Doch der elektronische Helfer ist nicht nur unermüdlicher Alltagshelfer und überraschend gebildeter Gesprächspartner, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem. Das eröffnet ungeahnte Möglichkeiten des Zugriffs auf ihr Leben und liefert einen Vorgeschmack auf das, was die Zukunft für uns bereithalten könnte. Die Annäherung von Mensch und Maschine, versieht Dörrie mit einer Besetzungspointe: Der Musicalschauspieler Josef Ellers spielt sowohl den sich kantig vorwärtsbewegenden Roboter wie – in Rückblenden und Träumen – Frau Winklers verstorbenen Mann Bruno. Auch Laura Tonke verkörpert nicht nur Emi, sondern zugleich die jüngere Version von Frau Winkler. Aus derartigen Spiegelungen zieht der Film eine enorm berührende Wirkung. Eine bittersüße Tragikomödie über Verlust, Fürsorge und menschliche Widerstandskraft in einer zunehmend technisierten Welt.

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      Adams Acht

      Biopic, Drama


      Regie: Hannu Salonen
      Land: Deutschland 2026
      Länge: 124 Min. / Überlänge
      FSK: 6 Jahre
      Darst.: Oliver Masucci,
      Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung, Stephanie Amarell, Katrin Röver, Axel Milberg, Heino Ferch u.a. 


      Nach dem Zweiten Weltkrieg will der Lehrer Karl Adam Jugendlichen in der orientierungslosen Nachkriegszeit neue Perspektiven geben und gründet in Ratzeburg einen Ruderclub. Mit Disziplin, innovativen Trainingsmethoden und dem Glauben an Zusammenhalt formt er aus unterschiedlichen Einzelgängern ein schlagkräftiges Team.
      Deutschland 1947: Die Nachkriegszeit hat tiefe Spuren hinterlassen. Vielen Jugendlichen fehlen Orientierung, Perspektiven und die Väter. In Ratzeburg erkennt der Lehrer Karl Adam, dass sie eine Aufgabe brauchen, die ihnen Halt gibt. Gemeinsam mit seiner Frau Ursula entwickelt er eine ungewöhnliche Idee: Rudern soll aus Einzelgängern eine Gemeinschaft formen. Mit unkonventionellen Trainingsmethoden, technischem Erfindergeist und unerschütterlichem Willen baut Adam eine Mannschaft auf, die sich gegen etablierte Sportfunktionäre und gesellschaftliche Vorurteile behaupten muss. Denn seine Ruderer passen nicht ins elitäre Bild des traditionellen Rudersports. Sie sind Außenseiter, die lernen müssen, persönliche Interessen zurückzustellen und gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen. Während das Team auf nationale und internationale Wettkämpfe hinarbeitet, prägen die politischen Spannungen des geteilten Deutschlands auch das Leben der jungen Sportler. Liebe, Freundschaft und persönliche Schicksale treffen auf die Realität einer Zeit, in der die Grenze zwischen Ost und West zunehmend unüberwindbar scheint. Auch Adam selbst muss sich seiner Vergangenheit stellen: Als ehemaliges NSDAP-Mitglied und Lehrer an einer Napola trägt er eine historische Belastung, die seinen Weg überschattet. Doch Rückschläge und Widerstände können den Zusammenhalt der Mannschaft nicht brechen. Ihr außergewöhnlicher Weg führt sie bis nach Rom – und 1960 zu einem sensationellen Olympiasieg.

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      Der Tod ist ein Arschloch

      Dokumentation /

      in Kooperation mit „Hospiz - Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen e.V.“


       

      Regie: Michael Schwarz

      Land: Deutschland 2025

      Länge: 79 Min

      FSK: 6 Jahre

      Darst.: Eric Wrede, Maria Schuster, Katja Seydel, Siv-Marie Wrede


      Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der mit Mut, Wärme und Empathie die Frage stellt: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich wieder ins Leben lassen?

      Eric Wrede ist Bestatter. „Ich selbst habe total Schiss vorm Sterben“ ist ein Satz, den man nicht unbedingt von ihm erwarten würde. Aber Eric Wrede und die weiteren Mitwirkenden dieses Films, die in seinem Berliner Bestattungsinstitut arbeiten, bieten in erster Linie eines an: einen beherzt offenen Umgang mit dem Tod. Der Dokumentarfilm von Michael Schwarz begleitet sie dabei, wenn sie mit einer Schulklasse den Verlust von geliebten Menschen reflektieren, mit Sterbenskranken über Wünsche für deren eigene Beerdigung sprechen oder eine Leiche von Zuhause abholen. Eric Wrede war zuvor im Musikbusiness tätig und hat inzwischen seine Berufung darin gefunden, Sterbenden und Angehörigen einen selbstbestimmten und auch mal überraschend anderen Abschied vom Leben zu ermöglichen. Dafür gibt es kein Patentrezept und das wird besonders deutlich, als mit der krebskranken Gabi eine persönliche Bekannte von Eric ihre eigene Beerdigung plant. Der Film schafft ohne Pathos respektvolle und authentische Nähe zu den Menschen, die er begleitet, eröffnet so einen leichten und ermutigenden Blick auf den Tod – und wird zu einem Plädoyer für das Leben.


      Am Donnerstag 05.11. freuen sich Mitglieder des „Hospiz - Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen e.V.“ auf ein angeregtes Gespräch mit ihnen.

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      Eva Hesse

      Dokumentation


      Regie: Marcie Begleiter

      Land: USA, Deutschland 2016

      Länge: 108 Min.


      Beginn 18:00 Uhr / Programmänderung!
      Mit Einführung in den Film von Petra Daubek


      Schnüre, Latex, Polyester, Fiberglas. Im New York der 1960er-Jahre schuf die Künstlerin Eva Hesse ein Werk, dass die zeitgenössische Kunst bis heute prägt. Aus Materialexperimenten entwickelte sie Skulpturen, die als Post-Minimalismus in die Kunstgeschichte eingingen. In ihren Zeichnungen und Gemälde verarbeitete sie Tendenzen des Abstrakten Expressionismus, der Pop Art und der Minimal Art.

      Bis heute ist sie ein Superstar in der Kunstwelt, aber darüber hinaus wenig bekannt. Diese begabte und visionäre Frau schuf nicht nur ein bedeutendes und einflussreiches Werk, sondern ihr Leben überschneidet sich auch mit einigen der faszinierendsten Momente des 20. Jahrhunderts: Deutschland in den 1930er Jahren, New Yorks jüdische Einwanderungskultur in den 1940er Jahren und die Kunstszene in Manhattan und Deutschland in den 1960er Jahren. Der Film macht mit den ihm zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln – alten Fotos und Filmaufnahmen, ergänzt durch Gespräche mit Weggefährten – einen exzellenten Job. Er zeigt, wie sich Hesses Kunst über ihr kurzes Schaffen hinweg entwickelte, mit vielen Einblicken in ihre Werke selbst sowie ihren Tagebucheinträgen und Kommentaren von Zeitgenossen, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Sol LeWitt und Carl Andre. Zudem skizziert der Film ihre persönliche Geschichte, sodass man nachvollziehen kann, was sie durchlebte und wie sie auf die verschiedenen Ereignisse reagierte. Doch wie einer der Männer, die sie liebten, sagte: Ihr eigentliches Zentrum war vor allem ihre Arbeit. Hesse starb am 29. Mai 1970 im Alter von 34 Jahren an einem Hirntumor. 

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      Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld

      Familienfilm, Animation, Komödie

      

      Regie: Steve Cox, Matthew Walker
      Land: UK 2026
      FSK: o. A
      Länge: 80 Min.

      Was hatten sich die Schafe nicht auf Halloween gefreut! Gemeinsam haben sie dafür die schönsten Kürbisse gezüchtet, das Gemüse ist der ganze Stolz der Herde. Dabei haben sie aber die Rechnung ohne den Farmer gemacht, der sich mal wieder besonders ungeschickt anstellt und dabei die komplette Ernte zu Matsch macht. Da die Zeit drängt und die Schafe nicht darauf warten können, dass neue Kürbisse wachsen, macht sich Shaun an die Arbeit, mit modernster Wissenschaft das Wachstum zu beschleunigen. Dummerweise landet das Serum aber in dem Haarmittel des Farmers, der gern für seinen Schwarm, die Tierärztin, wieder volles Haar hätte.
      Seitdem Shaun das Schaf 1995 das erste Mal in dem Kurzfilm Wallace & Gromit – Unter Schafen in Erscheinung getreten ist, ist er aus den Kinderzimmern dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Das diesjährige Leinwandabenteuer flirtet nun sogar mit dem Horrorgenre. Aber keine Angst: Natürlich geht es hier nach wie vor sehr kindgerecht zu. Es wird nur ähnlich zu Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen seinerzeit mit Halloween- und Monster-Motiven gespielt. Dazu gehört auch, dass das Publikum immer im Bilde ist, was da gerade geschieht. Während die sonderbaren Erscheinungen, die plötzlich in der Kleinstadt zu beobachten sind, für die Menschen aus dem Nichts kommen, lässt einen der Film an den Entwicklungen teilhaben. Von Anfang an wird mit offenen Karten gespielt. Denn wie immer geht es bei Shaun dem Schaf primär um Humor. Da auf Sprache verzichtet wird und selbst die menschlichen Figuren stumm bleiben, ist der Film voll von visuellen Gags. Dabei beweist man wieder Einfallsreichtum und viel Liebe zum Detail, weshalb der neueste Streich der britischen Stop-Motion-Meister erneut ein wunderbares Werk geworden ist, das kleine und große Cineasten sehr schön auf den Herbst einstimmt, auch wenn Halloween bereits vorbei ist.  


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      Über Unterbiberger - Vom Woid in die Welt

      Musik-Doku

      

      Regie: Matthias Ditscherlein

      Land: Deutschland 2025

      Länge: 96 Min

      FSK: 0 Jahre

      Mit Franz Himpsl, Irene Himpsl, Xaver Himpsl

       

      In seinem Dokumentarfilm begleitet Regisseur Matthias Ditscherlein die Münchner Musikerfamilie Himpsl auf ihren Reisen um die Welt. Mit ihrer Band „Unterbiberger Hofmusik“ gelten sie seit den 1990er-Jahren als Pioniere der alpinen Weltmusik. Ihr Erfolgsrezept: Sie verschmelzen traditionelle bayerische Klänge mit arabischen sowie türkischen Tonfolgen und würzen das Ganze mit einer kräftigen Prise Jazz.

      Im Zentrum des Geschehens steht Vater Franz: ein liebenswerter Chaot und Freigeist, der die Familie auf Trab hält und dem die Musik keineswegs in die Wiege gelegt war. Wie die Unterbiberger Hofmusik dennoch auf die großen Bühnen von München bis Marrakesch gekommen ist, erzählt dieser Film. Auch dass ein Konzert schon einmal in die Hosen gehen kann, weil der Funke nicht überspringt. Aber das zählt am Ende nicht. Sondern dass dieser Franz Himpsl ohne Scheu auf die Menschen zugeht, mit ihnen eine Verbindung aufbaut, seine Konzerte zu lebendigen Orten der Begegnung werden – auf bayerisch, arabisch, türkisch oder musikalisch. Allein das zu erleben, macht diesen unaufgeregten Film zu einem Muss für alle, die sich auch nicht gerne auf etwas festnageln lassen. Für ihr außergewöhnliches Wirken wurde die Band vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

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      Tommy Tom und der verschwundene Teddybär

       

      Kinderfilm  / Für Kindergärten und Grundschulen individuell buchbar

       

      Regie: Joost van den Bosch

      Land: Niederlande 2025

      Länge: 60 Min.

      FSK: 3 Jahre

       

      Tommy Toms größter Schatz ist sein Teddybär. Doch eines Abends, während er schläft verschwindet sein kleiner Gefährte. Gemeinsam mit seiner Freundin Cat Mouse macht sich der orangefarbene Kater auf die Suche.
      Zuerst im Haus, dann im Garten, schließlich hinaus in die unbekannte weite Welt. Unterwegs treffen die beiden neue Freunde und erleben kleine Abenteuer, bis sie den verlorenen Teddybären endlich wiederfinden. Die Filmemacher entschieden sich bewusst gegen 3D-Animation und setzten stattdessen auf den vertrauten Stil der Bücher: handgezeichnete Linien, Tusche und Aquarellfarben. Jede Bewegung wurde sorgfältig animiert – inspiriert von unzähligen Katzenvideos. Selbst Details wie Niesen, Strecken oder Gähnen wurden minutiös beobachtet und übertragen: Für die Tonspur kamen echte Katzengeräusche zum Einsatz. So entsteht eine unverwechselbare Nähe zur kindlichen Erfahrungswelt, in der sich die Kinder ausdrücklich bewegen, laut reagieren, klatschen oder singen dürfen.

      Für Kindergärten und Grundschulen individuell buchbar