Unser Kinoprogramm
Das geheime Stockwerk
Karli freundet sich dort mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem jungen Schuhputzer Georg an. Doch Karli wagt nicht, seinen Freunden zu erzählen, was er über das Jahr 1938 erfährt, und warum es
Calle Málaga
Sie glauben an Engel, Herr Drowak?
Rose
Historiendrama / Reihe: Starke Frauen Silvi's Berlinale Tipp
Regie: Markus Schleinzer
Land: Österreich, Deutschland, 2026
Länge: 93 Min.
FSK: 12 Jahre
Darsteller*innen: Sandra Hüller, Caro Braun, Godehard Giese, Maria Dragus u.a.
ROSE - „die wahrhaftige Beschreibung einer Land- und Leutebetrügerin, die, obwohl als eine Weibs-Person geboren dem zum Trotz unter falschem Nam als Manns-Bild sich betragen, und viel üble Schandtat hat getrieben.“
In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich. - Ein tiefdunkler Film mit einer großartigen Sandra Hüller in der Hauptrolle.
Vier minus drei
Darsteller*innen: Valerie Pachner, Robert Stadlober, Hanno Koffler, Stefanie Reinsperger
Das Flüstern der Wälder
DJ Ahmet
Einzig sein stummer Bruder Naim teilt seine Begeisterung – bis die wunderschöne Aya auf Heimaturlaub aus dem fernen Deutschland bei den Nachbarn einzieht. Die Neue hat nicht nur einen ausgezeichneten Musikgeschmack, unbändigen Freiheitswillen und ein Faible für Tiktok-Tänze, sondern auch ein Handy mit unbegrenztem Datenvolumen im Gepäck. Bei heimlichen Raves auf dem Acker kommen sich die beiden im Takt der Musik unweigerlich näher – dumm nur, dass ihre Hand bereits einem anderen versprochen ist. Um die anstehende Vermählung zu verhindern, startet Ahmet mit Aya einen verzweifelten Versuch, sich aus den Traditionen zu befreien. Unprätentiös und authentisch:
Siri Hustvedt - Dance Around the Self
Silent Friend
Die Spieltermine finden Sie in der Übersicht zum downloaden, am Anfang der Seite.
Ein Tag ohne Frauen
Doku zum Internationalen Frauentag
Regie: Pamela Hogan
Land: Island, USA 2024
Länge: 71 Min.
FSK: o. Al.
OmU
Ein Tag ohne Frauen thematisiert den großen Frauenstreik vom 24. Oktober 1975, bei dem 90 Prozent aller isländischen Frauen ihre berufliche und private Arbeit niederlegten und für Gleichberechtigung demonstrierten. 50 Jahre nach dem historischen Ereignis erzählen die Zeitzeuginnen die Geschehnisse aus ihrer persönlichen Perspektive. Ergänzt werden die Stellungnahmen durch Trickfilmsequenzen und durch Dokumentarmaterial aus den 70er Jahren.
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“ Der Film erschien pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks am 24.10.2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen ihre Gesellschaft zu verändern dazu an, das Mögliche neu zu denken.
Am Sonntag 08. März bieten wir ab 18:00 Uhr ein Suppenbüffet an und servieren einen Begrüßungscocktail für jede Kinobesucherin
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Die progressiven Nostalgiker
Komödie / Reihe Zeitreisen
Regie: Vinciane Millereau
Land: Frankreich, Belgien 2025
Länge: 103 Min.
FSK: ab 6 Jahren
Darsteller*innen: Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne
In DIE PROGRESSIVEN NOSTALGIKER ist Freiheit stets nur einen Flügelschlag von der Vergangenheit entfernt. Regisseurin Vinciane Millereau trifft mit rotzfrechem Humor, präzisem Sarkasmus und pointierter Situationskomik den Nerv der Zeit. Der Film nimmt die Heilsversprechen der Gegenwart bissig aufs Korn und erzählt zugleich von der wunderbaren Relativität der Geschichte.
Ein Familienidyll im Frankreich der 1950er: Michel (Didier Bourdon), durchschnittlicher Bankangestellter und Ernährer, und seine Frau Hélène (Elsa Zylberstein) leben ein scheinbar perfektes patriarchales Glück. Ein Kurzschluss der neuen Waschmaschine katapultiert sie jedoch ins Jahr 2025 – und stellt alles auf den Kopf. Die Rollen sind vertauscht: Hélène findet sich überraschend souverän als karrierebewusste Powerfrau zurecht, während Michel als Hausmann im Smart Home scheitert. Statt Autorität braucht er nun Empowerment, während Hélène die Freiheit der Emanzipation genießt. Doch die moderne Welt hat ihre Tücken: ein störrischer Sprachassistent, Möbel zum Selbstaufbau, Hundekot auf Gehwegen und eine Tochter, die ihre Freundin heiraten will. Für Michel ist das Maß voll. Er will zurück in die „gute alte Zeit“ – wenn er nur wüsste, wie man die smarte Waschmaschine zur Zeitreise programmiert.
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